DÉJÀ-VU – Eine temporäre Bühne für den Alltag

Juli 2011, Linz AT
Programmkuratierung eines 17-tägigen Kulturfestivals

 

 

 

DÉJÀ-VU weckt Erinnerungen: Kunst und Musik im Freien, ein Ort, der AnrainerInnen und BesucherInnen von überall her anzieht, und zum Bleiben und Wiederkommen einlädt. Ein vielfältiges Programm mit lokalen Kulturinitiativen und internationalen KünstlerInnen verwandelt die Verkehrsinsel für 17 Tage in eine kreisrunde Arena für künstlerische Interaktionen.

 

Mitten im idyllischen Landschaftspark, zwischen den beiden Stadtteilen Bindermichl und Spallerhof, kreuzen sich unterschiedlichste Wege und manifestieren sich in einem Monumentalbauwerk: ein imposanter Kreisverkehr verbindet den neu errichteten Park mit der darunter liegenden Mühlkreisautobahn und den angrenzenden Vierteln.

 

Über eine temporäre Gerüstbrücke gelangt man auf die Verkehrsinsel, auf der eine modulare Architektur aus rund 7000 Getränkekisten eine wechselnde, skulpturale Kulisse für das tägliche Programm bietet: Mode, Essen, Sport, Tanz, Musik, Markt, Kunst, Theater und Spiel machen DÉJÀ-VU zu einem kommunikativen Zentrum auf Zeit.

 

Ein Projekt von fattinger-orso in Kooperation mit Linz Kultur

 

www.dejavu-linz.at

 

 

 

 

Rocket Car Day Linz

Mark Simpson über den Rocket Car Day bei Déjà Vu in Linz am 7. Juli 2011

Video von eSeL.at Videos

 

 

 

 

Insel im urbanen Raum

 

 

 

 

mit vielfältigem Programm.

 

Für die Dauer des Festivals wurde der Kreisverkehr zum räumlichen Zentrum der Linzer Stadtteile Bindermichl/Spallerhof. Durch die Bespielung verwandelte er sich in einen kulturellen Hauptplatz. Der Asphalt wird zur Bühne für Stadtteilforschung und Kunstperformances: Gemeinsam suchen wir für den Kreisverkehr einen Namen, errichten Monumente in seiner Mitte und okkupieren den Platz. Nicht nur mit einem großen Flohmarkt oder Schiffen, die dort landen.

 

Alle möglichen Interpretationen von Kreisen, Schaltkreisen, Kreisläufen, Recycling und Tauschbörsen finden hier statt. Fasziniert umkreisen wir das Kultobjekt Auto und experimentieren mit der Mobilität. Im Kreis bewegen wir uns auch seinem Zentrum entgegen: der Insel im urbanen Raum.

 

Die Insel erzählt vom utopischen Traum, wie auch von seinem unromantischen Gegenteil, der sozialen Ausgrenzung. Die Insel schickt uns später aus, um uns in der Langen Nacht von Kunst und Hobby in den Stadtteilen rundum zu verlieren. Mithilfe der AnrainerInnen sammeln wir uns wieder, um über den Stadtteil Geschichten zu erzählen.

 

 

 

Markttag bei DÉJÀ VU

am 10. Juli 2011

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